Nachhaltigkeit
Impulse für nachhaltige Städte und Gemeinden aus der Zentralschweiz
Die gemeinsame Lehrpläne in der Zentralschweiz schafft klare Grundlagen und sorgen für mehr Vergleichbarkeit. Foto: AdobeStock
Die Zentralschweiz führt ab 2026 neue Lehrpläne für den allgemeinbildenden Unterricht in der Berufsbildung ein. Sie entstanden im Rahmen der Reform «Allgemeinbildung 2030» und orientieren sich am nationalen Rahmenlehrplan. Damit richten die Kantone den allgemeinbildenden Unterricht klar auf die Zukunft aus und sichern seine Rolle in der Berufsbildung.
Lernende besuchen in ihrer Berufsausbildung neben dem beruflichen Fachunterricht auch den allgemeinbildenden Unterricht. Er fördert Sprache, Kommunikation und das Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge. Der Unterricht unterstützt die Lernenden darin, sich im Alltag und Beruf besser zurechtzufinden, Zusammenhänge zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen. Diese Fähigkeiten wirken über den Beruf hinaus und stärken ihre Fähigkeiten, mitzudenken, mitzuentscheiden und sich aktiv einzubringen.
Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und die Schweizerische Berufsbildungsämter- Konferenz (SBBK) setzen mit der Reform neue nationale Mindestvorgaben für die berufliche Grundbildung. Darauf bauen nun die kantonalen Lehrpläne der Zentralschweiz auf. Ein gemeinsames Autorinnen- und Autorenteam erarbeitete die Vorlage. Fachpersonen aus allen beteiligten Kantonen entwickelten Inhalte, tauschten Erfahrungen aus und prüften die Praxistauglichkeit. Die so erarbeitete Vorlage für gemeinsame Lehrpläne in der Zentralschweiz schafft klare Grundlagen, sorgt für mehr Vergleichbarkeit und unterstützt die rund 30 Berufsfachschulen der Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden sowie Zug bei der Umsetzung. «Die neuen, gemeinsamen Lehrpläne zeigen, wie stark die Zentralschweiz zusammenarbeitet. Wir richten den allgemeinbildenden Unterricht klar auf die Zukunft aus und stärken die berufliche Grundbildung. Mein Dank gilt allen Fachpersonen, die diesen wichtigen Schritt mitgetragen haben» sagt Dr. Armin Hartmann, Präsident der Zentralschweizer Bildungsdirektoren- Konferenz (BKZ) und Luzerner Bildungs- und Kulturdirektor. Mit den neuen Lehrplänen profitieren Lernende von einem Unterricht, der aktueller, verständlicher und lebensnaher wird. Lehrpersonen erhalten mehr Orientierung, arbeiten stärker vernetzt und können auf gemeinsame Standards zurückgreifen. So bleibt der allgemeinbildende Unterricht ein wichtiger Teil der beruflichen Grundbildung.
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